Empathie und User Experience

Verbandkasten befindet sich… wo?

Man begegnet ihnen fast täglich und oft sogar ohne es zu merken – irreführenden Informationen! Das vorangehende Foto wurde in der VHS Schwerin aufgenommen. Dieses Schild hätte eigentlich die Aufgabe, einem Verletzten oder dessen Helfenden auf ein nahegelegendes Notfallequipment hinzuweisen. Der dicke weiße Strich gibt an dieser Stelle keine Auskunft. Somit ist das Schild überflüssig und könnte ebenso entfernt werden.

Leider schleichen sich solche und ähnliche Fehler häufig und schnell in unseren Alltag ein – sei es eine fehlerhafte Spindnummerierung oder ein Strukturfehler im Ordnersystem am Arbeitsplatz. Vermutlich bleiben die meisten aus Gemütlichkeit bestehen oder werden schlichtweg übersehen, obwohl sie uns das Leben erschweren.

Diesen Umstand gilt es entgegenzuwirken! Da ein Problem erst erkannt werden muss, um optimiert zu werden, ist es wichtig einen umfassenden, offenen Blick und Empathie für die Menschen in ihren jeweiligen  Situationen zu entwickeln. Diese helfen uns die alltäglichen Hindernisse einzuschränken und das (urbane) Leben einfacher zu gestalten!

Keine leeren Fächer wählen – falls man etwas aus dem Automaten möchte!

Keine leeren Fächer wählen – falls man etwas aus dem Automaten möchte!

Wer es beim (Interface) Design zu gut meint und seinen Usern zu wenig zutraut – z. B. im Bezug auf das Verständnis von Kausalität – driftet ab in das Gegenteil vom ersten Beispiel und liefert möglicherweise zu viele Informationen!

[aufmerksam für das gewöhnliche ist eine Methode von Sven Klomp.]

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