How To Live In A City

"How to Live in a City", Dokumentation, US 1964. Link: https://www.youtube.com/watch?v=2Je6Dko6mm4

„How to Live in a City“, Dokumentation, US 1964. Link zum Video

In dem Dokumentarfilm „How to Live in a City“ aus dem Jahre 1964 beschreibt George C. Stoney, welche Rolle die Qualität von Open Spaces für dessen Nutzung hat. In der 96ten Sekunde wird die oben dargestellte Szene in New York gezeigt: Wir sehen einen großen, sauberen Platz mit vielen Sitzmöglichkeiten – doch kaum Menschen…

Obwohl der Film über fünfzig Jahre alt ist, ist dieses Phänomen durchaus aktuell und nachvollziehbar: Raum allein reicht nicht aus! Menschen brauchen etwas zu sehen und zu tun, um einen bestimmten Ort aufzusuchen. Wenn man sich die Zeit nimmt und Menschen in der Stadt an öffentlichen Orten beobachtet, erkennt man, welche Aktivitäten sie beschäftigt und welche Anforderungen sie an einen öffentlichen Platz stellen. Dieses Wissen wiederum lässt sich auf die Entwicklung und Gestaltung von Urban Interactions übertragen. Früher brachten analoge Beschäftigungen, wie Sidewalk Games, Schach und Bodja in New York und anderen Städten die Menschen zusammen. Diese Tätigkeiten nahmen über die Jahre stetig ab. Heute ließen sich durch die digitale Revolution neuartige Beschäftigungmöglichkeiten entwickeln, die denselben Effekt verursachen und neue Wohlfühlräume schaffen. Dafür würde sich u. a. die Methode der Gamification anbieten. Dabei verwendet man Elemente aus Spielen, z. B. die Punktevergabe, um Menschen zur häufigen Nutzung zu animieren.

Wenn sich die Bewohner wieder häufiger an öffentlichen Plätzen aufhalten, werden sie zum Teil des Ganzen und beleben dadurch ihre Stadt!

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