Codename Leipzig 1813

Wie kann ich die Geschichte für andere sichtbar und erlebbar machen? Wie kann man ein geschichtliches Ereignis – wie die Völkerschlacht 1813 – greifbar machen? Wie kann ich die Menschen in diese Zeit hinein versetzen – ohne Zeitmaschine? Was macht Geschichte – insbesondere die Völkerschlacht – so besonders? Wie kann ich andere einbeziehen? Wie können sich andere die Geschichte zu eigen machen? Wie kann ich die verschiedenen Schlachtfelder und Schlachttage einbeziehen? Für wen ist diese Anwendung sinnvoll/ für wen mach ich das ganze? Wo könnte man dies finden? Mit all diesen Fragen beschäftige ich mich zur Zeit. Einen Teil der Fragen konnte ich schon beantworten, entscheidet selbst welche.

In meinem Semesterprojekt, beschäftige ich mich mit der Völkerschlacht in Leipzig. Diese fand im Oktober 1813 statt. Am Ende der Schlacht wurde ein Sieg gegen Napoleon Bonaparte errungen. Er verlor die Herrschaft über Deutschland und wurde nach Frankreich zurückgedrängt. Auf der Seite Napoleons kämpften ca. 200.000 Kämpfer; während Preußen, Österreich, Russland und Schweden mit ca. 300.000 Mann gegen Napoleon antraten. Alle Kämpfer kamen aus über 20 Ländern. In diesem Blogeintrag, könnte ich jetzt die ganze Völkerschlacht einmal darstellen. Dies wäre nur etwas zu aufwendig, da es schon so viele Analyse- und Darstellungsseiten gibt. Daher werde ich nur kurz anreißen, was ich vorhabe. Damit die Geschichte für jeden Menschen erlebbar wird, nutze ich verschiedene Bildschirme. Diese umrahmen einen Innenraum, im inneren stehen die Menschen, welche die Schlacht erleben wollen. Auf den Bildschirmen wird ein Film der Völkerschlacht gezeigt, dieser sollte auch auf die Reaktionen der Menschen im Raum reagieren. Beim Film besteht die Frage, wie man den Film darstellt bzw. anlegt. Die Möglichkeiten wären 2D und 3D. Bei der 2D Darstellung ist es möglich, das die ganzen Häuser verzerrt sind aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Menschen. In der 3D Darstellung sorgt man diesem Problem vor, nur ist es für ein Schlachtfeld aufwendiger. Ein anderer Aspekt, welcher zu berücksichtigen ist, wäre die Möglichkeit der Interaktion. Die Menschen sollen nicht nur die Schlacht beobachten, sie sollen auch die Chance bekommen sie mitzuerleben. Aber wer sind die Menschen? Zum einen gehören zu meiner Schulklassen, Lehrer, Geschichtsstudenten und die Geschichtsforscher, aber auch die Geschichtsfanatiker zu meiner Zielgruppe. Daher wäre es gut wenn dieses Erlebnis in Städten wie Leipzig zu finden ist, am besten eingebunden in einem Museum oder ob es gar doch ein eigenständiges Museum darstellt!? Dem werde ich noch weiter nachgehen, nun ist mit dem Eintrag erst einmal Schluss und es folgt ein kleiner Vorgeschmack auf eine mögliche Darstellung der Anwendung vom ATELIER BRÜCKNER.

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Dies ist die Magic Box, das State Grid Pavilion auf der Expo Shanghai 2010.

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Dies ist ein anderes Bild von der Expo.

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Nach diesen zwei wundervollen Einblicken, folgt zum Abschluss mein eingefügtes Pattern meines letzten Eintrages.

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