Alles für die Elemente: Runde 1

Für die Hololens Anwendung benötige ich diverse Elemente, wie eine Lebensanzeige, Karten, Anzeige der gefallenen, einige Emblems und einen Kompass. Diese Elemente sollten im gleichen Stil gestaltet sein, sie sollten aussehen als wären sie über 100 Jahre alt, man sollte auf den ersten Blick erkennen was die Symbole bedeuten und wo man sich befindet. Doch wie mache ich das?

Um die Elemente im gleichen Stil erstellen zu können, nutze ich Photoshop auf meinen Laptop. Aber warum Photoshop und nicht mit Feder und Tusche, wie früher? In Photoshop habe ich die Möglichkeit mir ein Papier zu erstellen, welches total alt aussieht. Außerdem habe ich die Möglichkeit mir den perfekten Pinsel zu erstellen und darüber hinaus, kann ich das ganze in After Effects animieren. Dies sind, so finde ich, drei wertvolle Gründe für die digitale Erstellung all meiner benötigten Elemente.

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Mein verwendetes Papier. Dies erstellte ich in Photoshop, da es so aussehen soll wie 203 Jahre alt.

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Dies sind alles Pinsel, welche ich ausprobiert habe.

 

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Das sind die Einstellungen und die Form meines verwendeten Pinsels.

Zuerst setze ich mich mit der Karte, dem Schlachtplan auseinander. Hierbei besteht die Schwierigkeit alle Information die nützlich ist einzufangen, ohne das diese stört, wie ein Riss in der Scheibe wirkt oder total unnütze ist. Dafür erstellte ich eine Grundkarte. Auf diese baut alles andere auf, alle anderen Elemente orientieren sich an diese Grundkarte. Da die Karte Orientierungspunkte benötigt, erfolgt die Vollendung und diese Symbolik in der nächsten Kartenrunde. Doch zunächst, setze ich mit den Kompass auseinander. Der Kompass benötigt verschiedene Ansichten, da man ihn ein und ausblenden sollte und es nicht so wirken darf wie an- und ausknipsen. Außerdem braucht der Kompass ein edles Aussehen, da dies 1813 modisch war. Am allerwichtigsten ist, er sollte funktionieren und nicht nur Deko sein. Nach dem Kompass folgt die Lebens- und Todesanzeige. Diese müssen klar erkennbar sein und den Nutzer informieren. Diese sollten schnell erfassbar sein. Ein weiterer schwieriger Punkt stellt das Emblem dar. Diese sollten an Medaillen aus der Armee erinnern und zum Design von allem anderen passen. Sie müssen mit allem eine Einheit bilden, somit sollte die Kette auch sichtbar sein.

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Dies ist die erste Kartenvariante. Die verwendete Schrift ist die Cock. Sie ist eine Schrift, welche an alte Karten und alte Zeiten erinnert.

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Hier kamen noch die Elemente für die Verbündeten hinzu.

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Die erste Kompassvariante in einer Draufsicht. Da sie wie die Karte in die Hololens eingeblendet wird, sollte sie sich mitbewegen können.

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Der Kompass in seiner perspektivischen Form. Sieht irgendwie schräg aus?!

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Das Emblem Heranschleicher für die Alliierten. Erhalt nach Gewinn der ersten Runde.

Dies sind meine Ersten Überlegungen zu den Elementen in der Brille. Zu diesen ersten Überlegungen werden weitere angestellt um die Einheit zu verdeutlichen. Außerdem stellen sie ein Teil des Erlebnisses dar. In den folgenden Überlegungen, werden die anderen Elemente gestalterisch in Angriff genommen und die Karte wird vervollständigt.

The Gartner Hype Curve – Bei jedem verdammten Projekt!

Man nehme einen technischen Auslöser, erklimme damit den Gipfel der übersteigerten Erwartungen, rase ins Tal der Ernüchterung und hoffe, dass der Schwung ausreicht, um das Plateau der Produktivität zu erreichen…

Gartner Hype Curve – eigene Interpretation

The Gartner Hype Curve – eigene Interpretation

Die Beschreibung erinnert an eine typische Achterbahnfahrt – wird aber als  Gartner Hype Curve bezeichnet. In diese Kurve werden alle neuen Technologien und Produkte aus einem Jahr vom Unternehmen Gartner Inc. eingetragen. Die Kurve bleibt dabei unverändert, da die Innovationen einen ähnlichen Ablauf vollziehen. Das hängt insbesondere mit dem Einfluss der Medien zusammen: Wenn neuartige Innovationen auf dem Markt kommen, werden insbesondere deren Vorteile und Bereicherung für unser Leben dargestellt. Ohne die konkreten Beschreibungen würde es oftmals schwer fallen deren Relevanz für unseren Alltag einzuordnen. Hier wird die Erwartung an das Produkt vorwiegend durch emotionale und glanzvolle Momentaufnahmen nach oben getrieben – der Aufstieg beginnt. Mit dem Anstieg wachsen auch erstmalig die Verkaufszahlen. So gesehen, können die Momentaufnahmen nicht anregend genug für eine Kaufentscheidung sein. Werden die Erwartungen allerdings so hoch getrieben, dass das Produkt dem nicht standhalten kann, fallen sie umso tiefer – die Nachfrage stagniert.

Die Lösung dafür könnte eine realitätsgetreue Darstellung des Produktes ohne Beschönigungen sein. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass es keinen bleiben Eindruck hinterlässt und die geschwächte Kaufkraft nicht die anfängliche Investition decken kann. Wir sind es bereits gewohnt vollkommene Welten zu sehen – alles andere wirkt hingegen eher fade und wird ausgeblendet. Die unverfälschte Inszenierung erreicht vorrangig die disziplinierten Käufer, die sich bei ihrer Kaufentscheidung auf Testergerbnisse und Preis-Leistungs- Verhältnisse stützen. Die Form der Vermarktung bietet sich also eher nach Abklingen des Hypes an, da diese Zielgruppe lange auf Resultate wartet. Prinzipiell gilt es die sich anschließenden Phase der Ernüchterung – welche sich nach zahlreichen Tests einstellt – zu überwinden. Hier entscheidet sich, ob die neue Produktkategorie langfristig überzeugen kann. Dies lässt sich durch ein stimmiges Verhältnis zwischen der Qualität und den Versprechungen, sowie einer gut durchdachten Relevanz für den Kunden erzeugen. Zudem können weitere innovative Produkte, adaptive Optimierungen oder exklusive Annehmlichkeiten eine solide Berechtigung herbeiführen. Eine erfolgreiche Reconsideration der Zielgruppe führt aus dem Tal zum Plateau, um weiterhin am Markt zu bestehen.

Die Essenz, die sich für zukünftige Projekte entnehmen lässt, ist zum Einen das Wissen um das Innovations-Einschätzungsverfahren von Gartner, welches Auskunft über den gesellschafltichen Bedeutungsstand einer Innovation in sich trägt und zum Anderen die Notwenigkeit einer Begrenzung der Erwartungshaltung auf die wesentlichen Fakten, die das Produkt in der Lage ist zu leisten. Diese Besonderheiten sollten dennoch wertig und emotional aufbereitet werden, um genug Aufmerksamkeit zu generieren. Der Verlauf der Gartner Hype Curve ist also nicht zwingend durch die Technik geschuldet, sondern primär ein Opfer unserer eigenwilligen Einstellung gegenüber Neuem! Die Kurve zeigt interessanter Weise neben dem Produkt-Hype auch die Emotionskurve der kreativen Köpfe – bei jedem verdammten Projekt 😉

Erwartungen vs. Ernüchterung

Das bekannte Spiel: Erwartung vs. Ernüchterung

Leap Motion – Ein guter Grund für eingeschlafene Hände

Vor einiger Zeit durfte ich ein Produkt testen, welches mich in eine völlig neue Welt eintauschen ließ und mir außerdem mit meinem Semesterprojekt ein ganzes Stück weiterhelfen konnte.

Es handelt sich dabei um einen kleinen Sensor bzw. Controller von der Firma Leap Motion, der sich nach dem Auspacken in kürzester Zeit verwenden lässt. Per USB-Kabel an den Laptop anschließen, Programm auf der Website von Leap herunterladen und los geht’s: Es öffnet sich ein Fenster und das Tutorial beginnt. Aber was macht dieser Sensor denn nun?

Leap Motion Controller

Leap Motion Controller

Wichtig ist, dass man ihn vor sich auf den Tisch legt, sodass man seine Hände darüber bewegen kann. Gesagt, getan und schon bemerkt man eine Bewegung auf dem Bildschirm. Man ist zunächst überrascht und kann seinen Augen nicht trauen, denn die eigenen Hände die man über den Sensor hält werden nun auf dem Bildschirm dargestellt und jede Bewegung wird synchronisiert. Ja, sogar die jedes einzelnen Fingers!

Nach kurzem Eingewöhnen kann es weitergehen – nun soll man kleine Roboter zusammenbauen und Blütenblätter pflücken. Kein Problem, denn der Leap-Sensor erkennt sogar Greifbewegungen. Nach dem Tutorial kann man sich im Leap-Appstore anmelden und weitere Anwendungen herunterladen, viele davon sind kostenlos. Ich lud mir eine App herunter, mit welcher man mit den Händen leuchtende Punkte durch eine Unterwasserwelt bewegen und damit Fische anlocken konnte. So kam ich übrigens auf eine meiner Konzeptideen, die in diesem Beitrag vorgestellt wird. Es gibt also unzählige Möglichkeiten sein virtuelles Erlebnis mit Leap Motion zu gestalten.

Ich war davon jedenfalls total begeistert, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit die virtuelle Welt mit den Händen zu steuern? In meinem Semesterprojekt „on my way“ wird so ein Sensor auf jeden Fall auch zum Einsatz kommen 🙂

GoOnLateralThinking

Wenn man eine gedankliche Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Erfahrungsbereichen aufbaut, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, um eine Lösung für eine Problemstellung zu finden, spricht man vom lateralen Denken. Diese Denkweise kann extrem hilfreich sein, um neue Ideenansätze zu finden.

Um mein Haltestellen-Spiel GoOnMon nicht nur durch seinen Standort mit dem Thema Urban Interaction zu verbinden, möchte ich auch den dargestellten Inhalt passend aufbereiten. Neben dem Wording – welchem eine wichtige Rolle zukommt – sollten auch die Spiele-Ideen selbst den urbanen Ansatz aufgreifen. Statt nach passenden, bereits existierenden Spielen zu suchen, habe ich mich auf meine Stadterfahrung und auf die anderer konzentriert. Die gesammelten Begrifflichkeiten waren teilweise ziemlich abwegig und hatten auf dem ersten Blick kein Potenzial zu einer Spiel-Idee zu werden, wie Schlussverkauf oder Ampelphasen. Aber selbst sie beruhen bei genauerer Betrachtung auf bekannte Abläufe, welche sich durch ein Spiel ausdrücken ließen. Im nächsten Step habe ich die Ideen mit den Voraussetzungen gekoppelt, die zur Darstellung und Bedienung des Spiels notwendig sind. Da die Wartenden schnell mit dem Spiel beginnen wollen bevor der öffentliche Nahverkehr eintrifft, muss sich die Idee hinter dem Spiel leicht erschließen lassen. Durch den Einsatz von bekannten Begriffen, wie Breakdance, bekommt der Spieler schonmal eine Vorahnung von dem, was ihm erwartet. Zudem ist die Steuerung durch Multiple – Choise – Elementen am Boden bzw. durch den Einsatz der eigenen Gliedmaßen leicht verständlich und ein gängies Prinzip bei Spielen.


Durch die Verbindung von bekannten Begebenheiten, die zu unserem Stadtbild gehören und den technischen Voraussetzungen für GoOnMon entstanden neue Ideenansätze für Spiele, die sich dennoch verständlich darstellen lassen:


GoOnMon – SpieleBox

GoOnMon – SpieleBox-Inhalt

Drei Hirne im Kopf

Um gleich im Voraus zu sagen: Es geht hier nicht um das Buch und die Erklärung der »Drei Hirne im Kopf« oder gar die Bedeutung dessen. Dieser kleine Eintrag handelt von meinem Kopfkino, bei der Aussage, während der Vorlesung. Folglich wird es etwas lustig.

Stellt euer Wissen aus, schaltet das Kopfkino ein und folgt mir auf einer kleinen Expedition und lest euch dann doch noch mal den Titel »Drei Hirne im Kopf« durch. Na? Läuft bei euch auch schon ein Film ab? Wenn nicht dann lest es noch mal laut. Wenn das immer noch nicht klappt, dann habt ihr keine Fantasie oder ihr wollt nicht träumen!? Mensch, besser geht es doch nicht, als diese Überschrift. Bei mir läuft da ein ganzer Film ab und ich fange an zu lachen. Kopfkino ist super, denn es hilft auch beim Ausspinnen von Verrückten Ideen. Naja, wenn ihr immer noch kein eigenes Kopfkino habt, dann erzähl ich euch eben von meinem. Vielleicht löst es dann doch noch euer Kopfkino aus, oder ich bin verrückt. Mal schauen was rauskommt. Wie bringe ich euch mein Kopfkino nur näher? Ich könnte mit einigen Zeichen in Form von Text anfangen und dann vielleicht mit einigen Bildern fortfahren. Aber zunächst einmal: Viel Spaß in meinem Kopf!

In meinen Kopf lief es folgendermaßen ab. Die Worte »Drei Hirne im Kopf« drangen durch meine Augen und Ohren in meinen Kopf. Hier drängelten sie sich zunächst, so als ob sie einen Stau verursachen wöllten oder einfach das eine Wort schneller sein will als die anderen. Vielleicht vollführten sie doch ein Wettrennen? Ich weiß es nicht genau. In meinen einen Gehirn angekommen, entwickelte sich langsam eine Reihe von Bildern über drei Gehirne, welche sich im Kopf auf unterschiedliche Weise stapeln in Abhängigkeit zur Größe des Kopfes von unterschiedlichen Lebewesen wie Fliege, Ente, Elefant, Wal und Mensch. Es gab noch andere Bilder von Gehirnvariationen. Während der gesamten Bildentwicklung entstanden so langsam die Fragen: Wie viele Gehirne habe ich überhaupt? Wie sieht mein Gehirn aus? Ist hier die biologische Einteilung des Gehirns gemeint? Nein das kann nicht sein. Ein Gehirn hat doch mehrere Einteilungen als nur drei, oder spinn ich? Vielleicht ist mit Hirn auch nicht das Gehirn gemeint? Ach quatsch Hirn ist gleich Gehirn. Diese Fragen kann jeder für sich selber beantworten, denn mein Kopfkino ist noch nicht ganz vorbei. Auch wenn es nur einige Sekunden gedauert hat, spielte sich in meinem Kopf doch viel ab. So haben auf einmal drei Gehirne als Männchen in meinen Kopf Cancan getanzt und zwar so wie im Moulin Rouge. Besser, kreativer und lustiger geht es nicht. Oder was meint ihr?

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Mein kleines Kopfkino.

Konzept „on my way“

Nach langem Überlegen ist es nun doch das Konzept zu den Events in der Stadt geworden, allerdings mit einigen Änderungen. In diesem Beitrag möchte ich mein überarbeitetes Konzept wiedergeben und darstellen:

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Durch die Nutzung einer App und das Aufstellen mehrerer Urban Screens in der Stadt, soll es den Menschen möglich gemacht werden, ihre persönlichen Veranstaltungen zu veröffentlichen oder unterwegs die von anderen zu entdecken.

Möchte ich zum Beispiel noch heute einen Flohmarkt oder eine Vernissage bei mir zuhause veranstalten, öffne ich die App, erstelle in wenigen Schritten eine Anzeige mit einem individuellen Bild oder Video und sende sie an die Screens in meiner Umgebung.

Zuvor erhalte ich eine Vorschau, in der ich sehen kann, wie meine Anzeige auf den Screens aussehen wird. Auf diesen 2 Meter hohen Urban Screens erscheint nach dem Senden mein Bild oder Video, welches die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zieht und einen Tag lang für 30 Sekunden in einem sich wiederholenden Wechsel mit anderen geposteten Veranstaltungen in einem Feed angezeigt wird.

Auf dem Boden vor den Screens ist eine Markierung  und die Frage „Hast du heute schon etwas vor?“ zu sehen. Sobald jemand interessiert ist und näher an den Screen herantritt, erscheint die Information, dass man seine Hand bewegen soll, um den Screen zu navigieren. Ein Sensor erfasst Handbewegungen und man kann so durch das Hoch- und Runterbewegen seiner Hand durch die aktuellen Veranstaltungen in der Nähe scrollen.

Bleibt man bei einer Veranstaltung stehen, werden Titel, Name des Veranstalters sowie Informationen und Standort dazu eingeblendet.

Am unteren Rand jedes Screens befindet sich eine feststehende Fläche, auf der eine Beschreibung der Aktion und Aufforderung zum Mitmachen stehen. Darunter ist ein QR-Code mit Link zur App zu finden.

Mein Projekt soll dazu dienen, dass die Nutzer neue Leute mit den gleichen Interessen kennenlernen und sich gegenseitig unterstützen können. Des Weiteren sollen soziale Projekte, wie z.B. Spenden- oder Hilfsaktionen, mehr Aufmerksamkeit bekommen. 

Ich hoffe sehr, dass mir zu diesem Projekt noch mehr einfällt, damit ich es weiter ausbauen kann 🙂

Spaß beim Warten? Kannst du haben!

Allein diese Worte zeigen doch, dass ich kein Texter bin… Dennoch vermute ich, dass genau solche Redensarten die Hauptzielgruppe für mein Haltestellen-Spiel ansprechen könnte! Dieser Beitrag beschäftigt sich damit, wie sich meine Zielgruppe zum Einen erreichen und zum Anderen bei Laune halten lässt!

Spielkinder von Banksy

Spielkinder von Banksy

Das Alter meiner Hauptzielgruppe liegt zwischen 14 und 24 Jahre. Die Personengruppe dahinter sind die sogenannten Hedonisten, die es laut, auffällig und unkonventionell mögen. Sie testen gerne Neues und schöpfen das Leben auf diese Weise in vollen Zügen aus. So scheint es nur logisch, dass diese Personentypen nicht gut darin sind die Füße still zu halten. Dennoch müssen auch sie erst dazu animiert werden, dass geplante Spiele-Angebot zu nutzen. Die erste Barriere, die es zu überbrücken gilt, ist es Aufmerksamkeit zu erregen. Das soll mithilfe einer leuchtenden Bodenfläche vor einem großen, digitalen Display an den Haltestellten für Busse und Bahnen passieren. Auf dem Display ist dann ein Avatar zu sehen, der zum Spielen auffordert und Angaben zum Spielstart gibt. Steht der Kunde auf der Plattform, registriert die Bodeninstallation die Anzahl der Teilnehmer und startet demnach eines von den gespeicherten Spielen, die mit jedem Level schwieriger werden sollen.


MAP OR PATH?


Ab dieser Stelle wird es knifflig… Es lässt sich nicht genau einschätzen, was der Kunde gerne spielen möchte – insbesondere, wenn man ihm die Auswahl abnimmt. Zeigt man ihm aber alle Möglichkeiten, zieht sich der Start hin und der Kunde bekommt evtl. Zeitdruck durch das nahende, öffentliche Verkehrsmittel. Ist es dankbarer das User Interface als Map anzulegen, wo der Kunde alle Spiele durchstöbern kann, oder gibt man ihm besser einen Path vor, damit er schnell zum Spiel gelangt und riskiert dabei, seinen Geschmack nicht zu treffen…?

Einen Kompromis könnten zusammengestellte Spielepakete darstellen, die sich je nach Spieleranzahl unterscheiden. Wenn man aus drei Paketen wählt statt aus 12 Spielen, ist man zum Einen schneller bei der Auswahl und kann zum Anderen das passende für sich selbst und andere suchen. Die nächste Problematik ergibt sich aus den Spielepaketen selbst: Wie setzt man diese zusammen? Sinnvoll wäre hier wohl die gängige Einteilung nach bekannten Genres, wie Quiz, Reaktion und einen Zufallsgenerator. Das klingt leider nicht gerade sonderlich spaßig. Um diese Varianten der Zielgruppe schmackhafter zu machen, könnte man daher andere Begrifflichkeiten verwenden, die auf das Wording der Installation zurückgreifen. Dabei entstehen Neologismen, wie „ThinkOn“, „MoveOn“ und „RandOn“.

Immer schön sauber bleiben, Mario!

Immer schön sauber bleiben, Mario!

Generell sollten die Spiele nicht zu Verletzungen führen – daher dürfen sie nicht zu wild werden, was allein durch die Bodenfläche als Spielfeld begrenzt wird. Um auch die Lautstärke am Abend und Nachts nicht ausarten zu lassen, wäre ein Absehen von einer möglichen Sprachsteuerungen angebracht. So passt sich der  Spielespaß nicht nur den Usern an, sondern bleibt auch im Rahmen des öffentlichen Lebens! So wird das gemacht, Mario 😉