L1813: What should i do?

Heute möchte ich über eine schwere Entscheidung schreiben, welche ich nun treffen muss. Ich hoffe, dass dieser Eintrag mir bei der Entscheidung hilft. Es geht um mein Projekt und die Frage: Auf welchen Aspekt ich mich stützen werde und wie ich diesen verwirklichen will? Am liebsten würde ich alles umsetzen. Doch dies ist für ein Semester bzw. das restliche Semester laut unserem Dozenten zu viel. Diese Aspekte der Projektumsetzung stehen mir zur Wahl frei: eine Anwendung der Schlacht für die Microsoft Hololens; Aufbau von Räume, Beamer und Leinwände (stand von allem); Kleidung für die Besucher; Waffenarten und -funktion und zu guter Letzt welche anderen mögliche Schlachten und Level (eher was zeigen die Beamer). Ich finde, das einige Aspekte wie die Musik und das Erlebnis überall reinspielt. Meiner Meinung nach gehören die Anwendung Microsoft Hololens, die Kleidung und Waffen, sowie die verschiedenen Level zusammen. Eigentlich gehört alles zusammen, ist ja ein Projekt. Nach dieser etwas längeren Einleitung, schreibe ich meine derzeitigen Gedanken zu den Projektbereichen nieder. Das hat bestimmt etwas von einer Pro- und Contraliste.

Zunächst die Skizzen zu meinen ersten Gedanken (links die Brille, rechts Waffen und Kleidung und in der Mitte der Raum und Beamer): 

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Eine Anwendung der Schlacht für die Microsoft Hololens: Die VR-Brille von Microsoft ist genial. Man kann die Realität sehen und in ihr verankert sind virtuelle Elemente in 3D. Sie braucht keinen Beamer und würde meinen Gedaken einer 3D Brille mit integrierten Minibeamer ersetzen. Dies macht das Bewegen im Raum einfacher, da man auch virtuelle Menschen/ Kriegsgegner einfügen kann. Ich habe auch festgestellt bei meiner Recherche zur Hololens, dass man auch die Waffen, Kleidung und eine Welt die sich der Umgebung anpasst darstellen kann.

Aufbau von Räume, Beamer und Leinwände: Wenn ich eine Anwendung für die Hololens mache, brauche ich dann überhaupt noch Beamer? Wie und wo sollen diese in den Räumen stehen? Wie ausgerichtet sein? Ich bin der Ansicht man braucht sie, man kann ja nicht alles als virtuelle Welt mit der Hololens darstellen. Das gute ist aber das ich keine Leinwände benötige. Zumindest keinen Ballon aus Leinwänden den ich mir ausgedacht habe. Dann ist nur die Frage: worauf wird dann gebeamt? Hierbei stehe ich vor so vielen Fragen.

Kleidung für die Besucher: Die Besucher sollen in zwei Truppen (Alliierte und Napoleon) eingeteilt werden. die soll auch auf der Kleidung zu finden sein. Zuerst hatte ich den Gedanken von Kleidung mit Sensoren die eine rote Farbe bei einem Treffer auslösen lassen. Nach dem Clic Coaching, finde ich den Gedanken von Kleidung mit Leuchtdioten besser. Sie reagieren wie kleine Pixel, der Rest macht den Kopf der Besucher. Außerdem sollen die Kleidungsstücke der Uniform, der jeweiligen Truppen ähneln. Dies könnte man durchsetzen oder erreichen mit der Microsoft Hololens. Wenn man die Farben der Uniform und das jeweilige Aussehen derselben als virtuelle Ansicht auf einem weißen Leuchtdiotenganzkörperanzug wirft, könnte dies funktionieren.

Waffenarten und -funktion: Die Waffen entsprechen vom Aussehen her denen der Völkerschlacht. Funktionieren sollen sie nur durch einen Laserstrahl oder einen Lichtpunkt wie bei einem Presenter bzw. Lichtpointer. Als Alternative kann man auch die Waffen in die virtuelle Welt miteinbinden. Hier wäre schon wieder die Verknüpfung zur Microsoft Hololens.

Anderen mögliche Schlachten, Schlachttage und Level: Andere mögliche Schlachten, hängen mit der »Ausstellung« in anderen Städten zusammen. Man könnte so jeder Stadt die Möglichkeit geben, die eigene Schlacht nachzuempfinden und so die eigene Geschichte besser verstehen. Level sind dann noch ein anderer Teil. Das hängt mit der Hololens, der Kleidung, den Waffen und den Beamer zusammen. Drei mögliche Level habe ich mir schon überlegt, naja es sind eher Schweregrade. Schweregrad 1 ist für die Schüler ab der 7. Klasse. Für sie soll die Geschichte nachvollziehbar und erlebbar sein. Die Kinder sollen Geschichte nicht nur durch irgendwelche Chroniken im Geschichtsunterricht lernen, da dies nie wirklich hängen bleibt. Der Schweregrad zwei ist für Studenten, die mehr abkönnen als Kinder. Für sie wird Geschichte auch erlebbar, nur wird die Schlacht nicht so brutal, wie sie in echt war. Schweregrad 3, zeigt die Schlacht in ihrer vollen Brutalität. Hier wird auch der Raum vernebelt, die Kleidung reagiert mit »Blutverlust« (reagierende Pixel in der Menge wie man Blut verloren hätte) und es werden auch Leichen die verwesen am Wegesrand eingeblendet. Das Schlachtfeld wirkt so realer. Dann noch eine Überlegung zu den vier Schlachttagen der Völkerschlacht. Diese würden an einem Tag im Zeitraffer als Zeitsprung eingeführt. So hat man das Gefühl eines Traumes und einer Zeitreise. Dies würde am besten durch die Hololens funktionieren, da man das Bild kurz schwarz ein- und ausblenden kann.

So dies waren meine Überlegungen zu allen Aspekten. Da ich diese angeführt habe, ist mir aufgefallen, dass die Microsoft Hololens überall mitspielt. Daher werde ich mich um eine mögliche Anwendung für die Brille bemühen. Mal schauen wie man diese umsetzen kann in einem Testlauf?

Happy Sketching

Da es mir gerade sehr sehr schwer fällt, mein Thema genau zu definieren, dachte ich es wäre an der Zeit, ein wenig zu skizzieren und durch das Zeichnen neue Ideen entstehen zu lassen. Also Stifte raus und los!

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Zuerst habe ich versucht meine Idee mit dem Verschicken von persönlichen Nachrichten mithilfe einer App, die diese an mehrere Urban Screens versendet, weiterzuentwickeln. Mir fiel dazu ein, dass man dieses Konzept auch dazu nutzen könnte, sich gegenseitig über Events in der Stadt zu informieren.

Sprich, ich gehe z.B. mit Freunden zu einer Party in einem Club und mache ein Foto. Dieses Foto sende ich nun an die Urban Screens in der Umgebung, die Leute werden das Foto dort entdecken und bekommen aus der Ferne zu sehen, was auf der entsprechenden Veranstaltung los ist und ob es sich vielleicht lohnt, auch dorthin zu gehen.

So viele Möglichkeiten …

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Die zweite Idee beschäftigt sich eher mit Urban Gaming und ist ohne Berücksichtigung der vorherigen Idee, mit alleinigem Bezug auf Urban Screens, entstanden: Man könnte mehrere Screens an verschiedenen gut besuchten Plätzen in der Stadt aufstellen. Die Screens besitzen einen Sensor, der die Bewegungen der vorbeilaufenden Menschen in kreisförmige Lichter umwandelt. Vor den Screens befindet sich jeweils eine Markierung. Tritt man dichter an den Screen heran, so wird das Licht heller und sobald man die Markierung erreicht hat, erscheint die Aufforderung, dass man sein Smartphone einschalten und mit dem Licht des Bildschirms in den Sensor halten soll.

Das Smartphone funktioniert nun wie eine Art Controller, der den hellsten Punkt auf dem Screen steuert. Nun ploppen mehrere Lichter auf und man muss diese nach einer bestimmten Zeit „einfangen“. Je mehr Leute sich mit dem Smartphone vor den Screen stellen und gemeinsam die Lichter sammeln, desto höher kann die zu erreichende Punktzahl ausfallen.

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Im Moment tendiere ich zur zweiten Idee, da ich mich vor Kurzem mit Leap Motion, einem VR-Programm beschäftigt habe, aber dazu im nächsten Beitrag mehr… 😉

ifttt – if this then that

„If It Is Cold Outside, Then Send Me A Message…“ Es gibt die Services und es gibt die Technik – ifttt verbindet diese Komponenten praktisch für uns. Wir nutzen tagtäglich Services, wie Soziale Netzwerke, Sicherungssoftware und digitale Kalender, die wir ständig kontrollieren und aktualisieren. Je mehr Services wir parallel nutzen, desto mehr Zeit widmen wir ihnen. So vergeht kein Tag, an dem ich nicht morgens im Bett die Wettervorhersage auf mein Smartphone abrufe, um zu wissen, worauf ich mich einstellen muss. Eigentlich keine Hürde – eher Routine. Aber deutlich angenehmer wäre es doch, wenn mir jemand mit einem Klick zeigt, was mich erwartet – insbesondere im Halbschlaf, wenn die Motorik zu wünschen übrig lässt. Genau das haben sich wohl auch die Gründer von ifttt gedacht: Sie bieten uns daher die Möglichkeit Anwendungen einfach zu verknüpfen mit Hilfe von den sogenannten Applets:

So kann mir der Wetter-Service durch den Smartphonezugriff morgens einfach schreiben, ob der Regenschirm im Schrank bleiben kann. Natürlich ist ein Smartphone- oder Profilzugriff auch immer mit einem gewissen Datenzugriff verbunden – genauso, wie bei (fast) allen Services selbst. Das schöne hierbei ist aber, dass man sich viel Zeit und Gedächtnisleistung mit diesen Anwendungen ersparen kann: Wenn ich z. B. meine WordPress-Posts gleichzeitig auf eine Pinterest-Pinwand sammeln möchte, dann gibt es dafür ein Applet, dass diese Arbeit für mich übernimmt.

Applet, um WordPress und Pinterest zu verbinden

Applet, um WordPress und Pinterest zu verbinden

Das klingt doch alles recht elegant – wenn es denn auch funktioniert… Dieser Beitrag soll genau das für uns herausfinden! Also bleibt dran, um es mit mir herauszufinden 😀

To Be Continued…

Was zu beweisen war… on Pinterest!

Was zu beweisen war… verbunden mit Pinterest!

Es scheint tatsächlich zu funktionieren! Die Frage, die an dieser Stelle aufkam ist, ob ich die Beiträge meiner Mit-Blogger auch auf das Board bekomme… Das Applet scheint hier entweder nur meinen Usernamen rauszusuchen, oder nicht ganz so funktionstüchtig zu sein wie gehofft! Vielleicht findest du die Antwort If You Look For ifttt 😉

Urban Gaming

Wenn es eine Sache gibt, die unser Jahrhundert auszeichnet, dann ist es wohl der Drang nach medialer Unterhaltung. Ob erst der Drang da war und daraufhin die mobilen Endgeräte erschienen sind, weiß ich nicht mehr. Vielleicht war es auch umgekehrt… Aber eines ist gewiss: Die meisten könnten ohne Smartphone keinesfalls das Haus verlassen! Es ist zu einem wichtigem Teil unseres Lebens geworden, der sich genau diesem Verlangen widmet. Es ist wie eine Erweiterung unseres Selbst, dass uns vor Langerweile und Einsamkeit schützt. Aber eines scheinen wir dabei mehr und mehr zu vergessen: Wir sind meistens nicht alleine!

Das Haltestellen-Mantra

Das Haltestellen-Mantra

Ein schönes Beispiel hierfür sind Haltestellen: Dort trifft man nicht nur auf viele Menschen, die sich alle die Beine in den Bauch stehen, sondern oft auch auf dieselben Menschen. Es ist dennoch zu einem Mantra geworden sich nicht an den Haltestellen zu begrüßen – so wie es zum Beispiel in Wartezimmern üblich ist – und schon gar nicht zu reden oder sich in die Augen zu schauen – diese sind meistens eh mit dem Smartphone beschäftigt… Es gibt aber viele Gründe, warum man dieses auch mal in der Tasche lässt: Sei es die Angst vor einem Diebstahl, die Kälte an den Fingern oder der sich leerende Akku. In diesen Situationen wird das Warten nicht nur langweilig, sondern fast schon unerträglich und der Nah- und Fernverkehr wieder eine Spur unattraktiver – auch wenn er mal pünktlich zur Stelle ist…

Aber was ist, wenn man den täglich aufeinandertreffenden Leuten eine Unterhaltung bietet, die das lästige Warten verschönert und ihnen gleichzeitig eine menschliche Interaktion ermöglicht?

An diesem Beispiel wird deutlich, wie schnell das selbstauferlegte Mantra verworfen wird, wenn außergewöhnliche Methoden zum Einsatz kommen. Insbesondere beim gemeinsamen Spielen kommt es durch die erforderliche Einbringung der eigenen Leistung dazu, dass der eigene Schutzschild abgelegt wird. Der Benefit ist hier nicht nur die Freunde am erfolgreichen Spiel, sondern auch das spaßige Miteinander, dass in der normalen Alltagssituation nicht zu stande kommen würde. Wenn dieses gemeinsame Erlebnis zu einem positiven Umdenken führt, könnte sich dieses auch auf die Sitzbankproblematik in der Bahn auswirken!

Kurzum würde der Nah- und Fernverkehr für Zufriedenheit sorgen; die Menschen wären glücklicher und vor Allem: nicht allein! 🙂

Codename Leipzig 1813

Wie kann ich die Geschichte für andere sichtbar und erlebbar machen? Wie kann man ein geschichtliches Ereignis – wie die Völkerschlacht 1813 – greifbar machen? Wie kann ich die Menschen in diese Zeit hinein versetzen – ohne Zeitmaschine? Was macht Geschichte – insbesondere die Völkerschlacht – so besonders? Wie kann ich andere einbeziehen? Wie können sich andere die Geschichte zu eigen machen? Wie kann ich die verschiedenen Schlachtfelder und Schlachttage einbeziehen? Für wen ist diese Anwendung sinnvoll/ für wen mach ich das ganze? Wo könnte man dies finden? Mit all diesen Fragen beschäftige ich mich zur Zeit. Einen Teil der Fragen konnte ich schon beantworten, entscheidet selbst welche.

In meinem Semesterprojekt, beschäftige ich mich mit der Völkerschlacht in Leipzig. Diese fand im Oktober 1813 statt. Am Ende der Schlacht wurde ein Sieg gegen Napoleon Bonaparte errungen. Er verlor die Herrschaft über Deutschland und wurde nach Frankreich zurückgedrängt. Auf der Seite Napoleons kämpften ca. 200.000 Kämpfer; während Preußen, Österreich, Russland und Schweden mit ca. 300.000 Mann gegen Napoleon antraten. Alle Kämpfer kamen aus über 20 Ländern. In diesem Blogeintrag, könnte ich jetzt die ganze Völkerschlacht einmal darstellen. Dies wäre nur etwas zu aufwendig, da es schon so viele Analyse- und Darstellungsseiten gibt. Daher werde ich nur kurz anreißen, was ich vorhabe. Damit die Geschichte für jeden Menschen erlebbar wird, nutze ich verschiedene Bildschirme. Diese umrahmen einen Innenraum, im inneren stehen die Menschen, welche die Schlacht erleben wollen. Auf den Bildschirmen wird ein Film der Völkerschlacht gezeigt, dieser sollte auch auf die Reaktionen der Menschen im Raum reagieren. Beim Film besteht die Frage, wie man den Film darstellt bzw. anlegt. Die Möglichkeiten wären 2D und 3D. Bei der 2D Darstellung ist es möglich, das die ganzen Häuser verzerrt sind aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Menschen. In der 3D Darstellung sorgt man diesem Problem vor, nur ist es für ein Schlachtfeld aufwendiger. Ein anderer Aspekt, welcher zu berücksichtigen ist, wäre die Möglichkeit der Interaktion. Die Menschen sollen nicht nur die Schlacht beobachten, sie sollen auch die Chance bekommen sie mitzuerleben. Aber wer sind die Menschen? Zum einen gehören zu meiner Schulklassen, Lehrer, Geschichtsstudenten und die Geschichtsforscher, aber auch die Geschichtsfanatiker zu meiner Zielgruppe. Daher wäre es gut wenn dieses Erlebnis in Städten wie Leipzig zu finden ist, am besten eingebunden in einem Museum oder ob es gar doch ein eigenständiges Museum darstellt!? Dem werde ich noch weiter nachgehen, nun ist mit dem Eintrag erst einmal Schluss und es folgt ein kleiner Vorgeschmack auf eine mögliche Darstellung der Anwendung vom ATELIER BRÜCKNER.

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Dies ist die Magic Box, das State Grid Pavilion auf der Expo Shanghai 2010.

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Dies ist ein anderes Bild von der Expo.

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Nach diesen zwei wundervollen Einblicken, folgt zum Abschluss mein eingefügtes Pattern meines letzten Eintrages.

Urban Screens – oder das Spiel mit riesigen Bildwelten

Mein heutiger Blogeintrag soll kurz den holprigen Weg zur Auswahl meines Semesterprojekts Urban Screens beschreiben. Bei Urban Screens handelt sich um riesige Bildschirme oder auch Bildprojektionen auf Gebäude, welche in Städten zu finden sind und so manch lustige Aktion mit sich bringen:

Aber nun zum Anfang.

Unsere Aufgabe war es, ein geeignetes Semesterprojekt zum Thema Interaction Design zu finden. Ich sammelte zunächst Dinge, die mich interessieren oder mir spontan in den Sinn kamen. Um mir einen Überblick über mein Gedankenwirrwarr zu verschaffen, erstelle ich zu jedem Kreativ-Projekt immer mindestens eine Mind Map. Die Mind Maps helfen mir dabei, den Weg meiner Gedanken zurückzuverfolgen und diesen nachzuvollziehen. Machmal ergeben sich auf diese Weise nochmal ganz neue Richtungen, die man einschlagen und erweitern kann.

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Meine erste Mind Map legte ich mithilfe des Programms SimpleMind zum Thema Urban Interaction an. Der erster Gedanke war, dass ich gerne etwas zur geregelten Müllentsorgung beitragen würde, da mich die verschmutzen Straßen in Städten, aber auch auf dem Lande extrem stören. Allerdings fehlte mir dazu die zündende Idee, ich dachte mir lediglich, dass man das Problem eventuell spielerisch lösen könnte, da Menschen immer ein Belohnungssystem brauchen, um motiviert zu sein.

Eine weitere Idee fiel mir durch Apples Claim „Think different“ ein: Das Platzieren von ungewöhnlichen, aber funktionellen Dingen in der städtischen Umgebung, damit sich die Menschen genauer mit den alltäglichen Gegenständen um sie herum beschäftigen und ihre Funktionen nicht als selbstverständlich nehmen.

Auf das Thema Urban Screens stieß ich durch die dritte Idee, persönliche Botschaften auf digitalen Plakatwänden zu zeigen, die wir während der Lehrveranstaltung nochmal besprachen und erweiterten. Die Grundidee zu den digitalen Plakaten ist mit den Urban Screens bereits vorhanden. Nun gilt es, die Funktionen der Screens genau zu analysieren und meine Idee mit den persönlichen Botschaften oder vielleicht auch einen ganz neuen Gedanken darauf anzuwenden und weiterzuentwickeln. Ich bin sehr gespannt auf das, was mit diesem Projekt auf mich zukommt und natürlich musste auch hierzu direkt eine Mind Map erstellt werden 😉

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Möge die Macht des Gähnens mit euch sein

Da Vanessa von den Dark Pattern und dem Imperium, welches zurückschlägt schrieb, habe ich nun auch Lust meinen Senf hierzu abzuladen. Keine Angst! Ein scharfer gelbbrauner Fleck wird hier nicht zu finden sein. Aber ich kann ja mal versuchen – Betonung liegt auf Versuchen – hierzu einen kleinen Blogeintrag hinzubekommen.

Am Montag schrieben wir unser eigenes Pattern. Meins heißt »Träum doch mal«. Beim Schreiben des Pattern fielen mir einige kleine Schwierigkeiten auf. Welche? Ach, Mensch das weiß ich doch jetzt nicht mehr…

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Diese kleine Flusspferd ist soooooo müde. Hat bestimmt zu viel gearbeitet und viel zu viele Sachen gemacht.

…oder vielleicht doch? Mal schauen, vielleicht bekomme ich meine Gedanken noch zusammen. Als erstes muss man – zu einem Thema – eine Möglichkeit finden, den Hintergrund des ganzen zu beschreiben. Das allein ist schon eine Hürde und das Thema findet sich manchmal auch erst beim Schreiben. Zumindest fühlt es sich so an. So nun zum Hintergrund. Hier beschreibt man, warum man dieses Pattern schreibt. Doch im nächsten Schritt beschreibt man das Problem. Da ist jetzt die Frage: Was ist denn alles das Problem? Denn beim schreiben schleicht sich in den anderen Punkten dann doch der Dreckfuhler ein und man beschreibt dann später nochmal das Problem. Das sollte zum Beispiel nicht passieren. Das Problem gehört zum Problem. Im Punkt Forces, beschreibt man nicht die Macht. Kein Witz! Ich habe beim ersten Lesen an die Macht gedacht. Die Macht wäre somit mit den Patterns und dann macht auch wieder das Imperium bei den Dark Patterns Sinn. Das wäre zumindest der zweite Erklärungsversuch. Im Punkt der Forces, wird das Problem noch genauer beschrieben. so wird dem Problem wohl doch wieder Macht verliehen. Nach der Macht, ergreift die Lösung das Wort und auf ihr folgen einige Beispiele. Das klingt einfach. Zumindest der Teil mit der Lösung und den Beispielen. Nur stellt das finden der Beispiele dann doch wieder ein Problem dar.

Wenn man das alles erstmal geschafft hat, denkt man »Yeah!! Ich bin ein Held. Geschafft und alles ergibt auch noch einen Sinn.« Doch leider weit gefehlt. Ein Pattern ist nur ein Pattern, wenn es die Lösung schon gibt und sich ein Muster abbildet. Ein Beispiel wäre ein Fenster. Man schaut immer durch die Gläser, die wärme bleibt drin und die Kälte draußen. Dennoch sehen sie immer anders aus und das macht ein gutes Pattern aus. Danach gibt es dann nur noch das Problem der Namensfindung. Es ist also doch nicht so schwierig ein Pattern zu entwickeln. ABER trotzdem schwer genug.

Weil es so schön war, schauen wir nochmal das schönste Pattern überhaupt an, denn es ist ja schon spät.

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Ja, das Gähnende Täum doch mal Pattern.